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Lampen und Leuchtmittel

 

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Beleuchtung im Badezimmer: Wie man eine Wohlfühlatmosphäre schafft

Das Badezimmer ist ein viel frequentierter Ort in einem Haushalt. Tagtäglich verbringen dort Männer und Frauen im Schnitt bis zu einer halben Stunde. Dabei soll das Badezimmer nicht bloß eine puristische Körperpflegestätte, sondern bestenfalls eine regelrechte Wohlfühloase sein. Ob dies jedoch gelingt, hängt natürlich einerseits von der Einrichtung und der Qualität des Raumes, andererseits aber auch von den dort vorherrschenden Lichtverhältnissen ab. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, worauf es bei der Gestaltung der letzteren ankommt.

Glaubt man der Bildunterschrift eines Posts des ZEIT MAGAZINS, in dem der Bildband »Baden Baden« vorgestellt wird, ist der Stellenwert des Bades heute auf einem (erneuten) Höhepunkt angelangt. Das Bad sei das "neue Wohnzimmer" heißt es dort lapidar. Doch wenngleich auch ein Paar Teppiche, etwaige Sitzgelegenheiten sowie eine erhöhte Aufenthaltsdauer deutliche Marker für einen höheren Stellenwert des Bades in der modernen Gesellschaft sein mögen, so scheint die Rede vom "neuen Wohnzimmer" augenscheinlich doch nicht ganz ironiefrei zu sein. Ein Bad bleibt ein Bad und ist kein Wohnzimmer - zumindest so lange man die »Geschäfte«, die die Körperpflege betreffen, auch weiterhin ausnahmslos dort verrichtet.

Aber es stimmt natürlich: Ansprüche und Bedürfnisse der Menschen verändern sich mit der Zeit, und so verändert sich eben auch die Badarchitektur. Und diese Veränderung, so lässt es sich anhand der Bilder des oben genannten Bildbandes feststellen, scheint sich vor einer überdeutlichen Emphase des Wohlfühl-Faktors keineswegs zu scheuen; der routinemäßige Badezimmerbesuch soll - wie im Grunde alles heutzutage - zu einem Erlebnis werden; am liebsten sollte man da gar nicht mehr hinaus wollen, so die Suggestion.

Doch ohne hier eine Beurteilung der zeitgenössischen Badezimmerarchitektur vornehmen zu wollen, geschweige denn zu können, lässt sich in jedem Fall festhalten, dass wohl letztlich doch niemand ernsthaft bestreiten würde, dass das Thema »Wohlfühlen« für ihn oder sie bei der Gestaltung des Badezimmers keine Rolle spiele - selbst dann, wenn das Wohlgefühl nur dadurch evoziert sein sollte, dass das Bad rein funktional, um nicht zu sagen »spartanisch«, konzipiert ist. Ob nun spartanisch oder überschwänglich luxuriös, in jedem Fall spielt die Beleuchtung erwiesenermaßen eine wichtige Rolle für das Wohlfühlen. Dabei gilt dies nicht nur für das Badezimmer, sondern im Grunde für alle Bereiche, in denen sich Menschen regelmäßig aufhalten. So ist es kein Geheimnis, dass etwa die Arbeitsleistung von Arbeiterinnen und Arbeitern mitunter auch mit den jeweiligen Lichtverhältnissen korreliert. Gleichwohl sind die Lichtverhältnisse in beruflichen Kontexten andere als in Badezimmern. Worauf kommt es da also schließlich an?

Was eine gute Badbeleuchtung ausmacht

Das entscheidende Kriterium bei der Auswahl und Konzeption der Badbeleuchtung besteht darin, dass letztere vor allem flexibel sein muss. Um morgens überhaupt erst richtig wachzuwerden oder um sich beim Rasieren nicht zu verletzen, benötigt man womöglich anderes Licht, als wenn es darum geht, sich abends nach der Arbeit zu entspannen. Im ersteren Fall würde man sicherlich eher auf helles, kaltes Licht setzen; im zweiteren wären gedimmte, warme Töne sinnvoll. Insofern gilt es als erstes, grundsätzlich mehrere Lichtquellen zu verwenden, die vorzugsweise dimmbar und gegebenenfalls sogar farblich veränderbar sind. Darüber hinaus ist eine Kombination aus Decken-, Wand- und Pendelleuchten sowie einer speziellen Ausleuchtung des Spiegels empfehlenswert. Kommt das Licht dagegen nur von oben, so besteht die Gefahr einer störenden Schattenbildung. Allerdings muss man auch dazu sagen, dass hier keineswegs die Maxime »anything goes« gilt. Alle Leuchten und Lampen, die unter Umständen Spritzwasser abbekommen könnten, müssen nämlich der Schutzart IP X4 genügen bzw. prinzipiell so platziert sein, dass sie unmöglich in Kontakt mit Wasser kommen.

Bei der Auswahl der unterschiedlichen Leuchten sollte des Weiteren darauf geachtet werden, ein ausreichend leistungsfähiges Grundlicht zu installieren, das eine Beleuchtungsstärke von mindestens 300 Lux aufweist. Eine gleichmäßige Ausleuchtung kann dabei von so genannten »diffus lichtstreuenden« Leuchten unterstützt werden. Auch beim Spiegel ist ein breitstreuendes Licht sinnvoll; dies leisten vor allem längliche Leuchten. Ferner können weitere Badezimmerzonen nach Bedarf gesondert ausgeleuchtet werden. So lassen sich zum Beispiel auch Leuchten in der Dusche installieren. Dies sollte jedoch aufgrund der Wassernähe stets vom Fachmann durchgeführt werden; auch gibt es LEDs, die lediglich mit Batteriestrom betrieben werden können und sich mit Hilfe eines Klebesystems bequem anbringen sowie wieder entfernen lassen. Solche Klebesysteme eignen sich im Übrigen ebenfalls gut, um andere Einrichtungsgegenstände wie etwa einen Handtuchhalter ohne Bohren anzubringen. Neben der Dusche lässt sich ferner auch die Badewanne bzw. der Badewannenbereich lichttechnisch prima akzentuieren. Hier kann es zum Beispiel sinnvoll sein, eine Leselampe aufzustellen respektive eine Pendelleuchte anzubringen. Schließlich ist eine ideale Badausleuchtung nicht ohne ein spezielles Steuerungsmodul zu haben, mit dem sich die Lichtquellen dimmen lassen. Dies sollte man bei der Planung bzw. Sanierung eines Badezimmers unbedingt einkalkulieren und dabei ebenfalls darauf achten, dass jenes Steuerungsmodul sowie die dazugehörigen Schalter gut erreich- und sichtbar angebracht sind.

Beleuchtung der Einrichtung und dem Design anpassen

Zu guter Letzt sollte man sich bei der Badausleuchtung natürlich immer auch am Design und der Einrichtung des Bades orientieren. So absorbieren beispielsweise dunkle Wände mehr Licht als helle; sie müssen von daher besser ausgeleuchtet werden. Größere Schränke oder Regale werfen dagegen gerne auch größere Schatten; hier muss man abwägen, inwieweit man dies vermeiden oder umgekehrt vielleicht gar absichtlich hervorrufen möchte. Letztlich, und das sieht man in dem oben zitierten Bildband eben auch sehr gut, hängt die Ausleuchtung und das Design des Bades trotz einiger objektiver »Faustregeln« in erster Linie von dem Geschmack und den Bedürfnissen des bzw. der Einzelnen ab. So mögen manche ihre morgendliche Rasur ja eventuell doch eher bei einem warmen Licht verrichten, während sie abends zugleich lieber kaltes bevorzugen. Aber wie dem letztlich auch sei: Im Endeffekt bedarf auch der kurioseste Geschmack des richtigen Ausdrucks, und dieser ist das Ergebnis von ein bisschen Nachdenken, ein bisschen Planen, ein bisschen Wissen, aber vor allem und ganz besonders von »trial & error«.